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21.5.2019
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Montage und Bauanleitung

Gehäuse und Anschlüsse

Zuerst müssen in das Gehäuse die Durchbrüche für Schalter, Akkubox, Kabeldurchführungen, Klinkenbuchsen und LED eingebracht werden. Profis und hochgerüstete Hobbyhandwerker werden dafür zu Ständerbohrmaschine, Universalfräsmaschine und Feile greifen, alle anderen zum Dremel oder ähnlichem Smiley.

Bei der Akkubox können jetzt noch die Anschraublaschen entfernt werden (bis auf einen kleinen Rand von ca. 2mm, als Auflage am Gehäuse), denn die Box wird im nächsten Arbeitsgang ins Gehäuse geklebt.

Cyclist hat dafür ein Gieß- und Laminierharz auf Epoxidharzbasis verwendet, erhältlich z.B. in Modellbauläden. Mit diesem Klebeharz wird auch der Thermoschalter auf den Varistor und die Duo-LED ins Gehäuse geklebt.

Die Unterseite des Gehäuses und das Bodenverstärkungsblech aus Alu müssen jetzt mit Sandpapier oder Schleifleinen aufgeraut und anschließend ebenfalls mit Epoxid verklebt werden.

Nach dem gründlichen Aushärten des Epoxids (mindestens 24h, besser 48h!) können die Anschraublöcher in den Boxboden gebohrt und gesenkt werden (für Senkkopfschrauben M5)

  • eines der Löcher wird durch den Akkuhalter gehen müssen (Akkufach vorher rausnehmen :-) ),
  • das 2. Loch wird im Abstand von z.B. 65mm (Lochmitte – Lochmitte) neben dem Akkuhalter sitzen.

Der Abstand der Bohrungen muss unbedingt vorher am Flaschenhalter des Fahrrades nachgemessen werden, es gibt hier größere Abweichungen. Falls man den Flaschenadapter von Rixen&Kaul für die spätere Montage am Rad verwenden möchte, beträgt der Bohrungsabstand jedenfalls besagte 65mm.

Jetzt können die Kabeldurchführungen, der Schalter und die Klinkenbuchsen ins Gehäuse geschraubt werden. Bei den Klinkenbuchsen ist unbedingt darauf zu achten, dass sich die Lötfahnen beim Festziehen nicht verdrehen - dies kann zu einem dicken Kurzschluss führen!

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Elektronik und Kühlung

Auf einer Lochplatine wird jetzt die Schaltung nach Plan gelötet. Als Einbauplatz für die Platine ist die Oberseite der Akkubox vorgesehen. Hierbei darf aber nicht die Anschraubbohrung in der Akkubox überdeckt werden!

Es ist günstig, wenn der Spannungsregler einen kleinen Kühlkörper erhält - zwingend notwendig ist das allerdings nicht (der Spannungsregler ist notfalls intern gegen Übertemperatur abgesichert). Dennoch kann sich die Ladeleistung z.B. bei schnellen Abfahrten durch den Kühlkörper erhöhen. Eine Möglichkeit zur Kühlung des Spannungsreglers ist z.B. das Aufkleben des Reglers auf ein kleines Alublech mit Epoxid und Verklebung des Alublechs mit dem Gehäuse.

Die mittleren Lötfahnen der Akkubox müssen unbedingt miteinander verlötet werden (Reihenschaltung der 4 Akkus).

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Funktionsprobe

Nach der Montage von Gehäuse sowie dem Aufbau und der Montage der Schaltung mit ggf. einer Kühlung sollte eine Funktionsprobe erfolgen. Denn jetzt sind noch alle Bauelemente zugänglich und austauschbar!

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Fixierung der Teile

Erst nach überprüfter Funktionstüchtigkeit der Schaltung werden die Platine, der Elko und alle Kabel im Ladegerät mittels Heißklebepistole an die Akkubox bzw. an das Gehäuse geklebt, um das Ladegerät ausreichend vibrationsfest zu bekommen.

Auch eine Sicherung der Gegenmuttern der Kabeldurchführungen, Schalter und Klinkenbuchsen mit Schraubensicherung bzw. Sekundenkleber ist durchaus empfehlenswert.

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Endmontage

Das Ladegerät kann anschließend am Rad (z.B. Flaschenhalterbefestigung) montiert sowie durch passende Zuleitungen an Dynamo und Frontscheinwerfer angeschlossen werden.

Hilfreich ist eine Kennzeichnung der drei Schalterstellung (Laden – Aus – Licht an).

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Endtest

Jetzt sollte das Ladegerät am Rad einsatzbereit sein, was wie folgt überprüft werden kann (Akkus einlegen :-) !):

Schalterstellung Mitte / Aus:

  • Frontleuchte und LED sind aus,
  • ein über die 3,5mm-Buchse angeschlossenes Gerät sollte mit Spannung über eingelegte und geladene Akkus versorgt werden,
  • an der 2,5mm-Buchse sollte keine Spannung anliegen.

Schalterstellung I:

  • Entweder leuchtet die Frontleuchte bei drehendem Vorderrad (Schalterstellung I ist Licht),
  • oder die LED leuchtet (Schalterstellung I ist Ladebetrieb).

Schalterstellung II:

  • Entweder leuchtet die Frontleuchte bei drehendem Vorderrad (Schalterstellung II ist Licht),
  • oder die LED leuchtet (Schalterstellung II ist Ladebetrieb).

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Im Betrieb

Die Akkus, wenn sie nicht für externe Geräte entnommen werden, können als Pufferakku (die ständig nachgeladen werden) auch längere Zeit im Gehäuse verbleiben. Messungen von mehr als einem Jahr verwendeten Akkus ergaben eine gute bis sehr gute Qualität.

Das verwendete Gehäuse sowie auch Steckbuchsen und Batteriefach sind nicht wasserdicht. Daher sind hier eventuell zusätzliche, eigene Abdichtungen sinnvoll. Aus gleichem Grund sollte eine Reinigung mittels Hochdruckreiniger unterbleiben.

Eindringendes Wasser oder Feuchtigkeit kann die Elektronik beschädigen oder die Funktion beeinträchtigen. Praktiker sind aber der Meinung, dass aufgrund der geringen Spannungen keine akute Gefahr besteht, etwas Feuchtigkeit soll nicht schaden (Angaben ohne Gewähr!).

Alternative wasserdichte bzw. höherwertigere Bauteile sind in der Stückliste aufgeführt. Ein entsprechender Aufbau und eine zweckmäßige Montage des Gehäuses (Buchsen und Schalter nach unten) vermindern ebenfalls das Eindringen von Wasser.

Und noch einmal der Hinweis: bitte die „Nutzungsbedingungen“ zur Kenntnis nehmen und beachten!

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